Ventolin bestellen & Informationen
Ventolin Anwendung:
Antientzündliche Therapie von bronchialem Asthma. Ventolin ist nicht zur Behandlung von plötzlich auftretenden Atemnotanfällen (akuter Asthmaanfall oder Status asthmaticus) bestimmt. Antientzündliche Akuttherapie nach Rauchgasexposition durch Brände und Schwelbrände; Unfälle, bei denen giftige Dämpfe und Gase freigesetzt werden, die zu einem schnell auftretenden Lungenödem führen (z.B. Zinknebel, Chlorgas, Ammoniak) oder nach einer Latenzzeit ein Lungenödem auslösen (z.B. durch nitrose Gase, Phosgen, Schwermetall-Dämpfe).
Ventolin Anwendungsbeschränkungen:
Bei Mykosen oder anderen Infektionen im Bereich der Atemwege soll Ventolin nur eingesetzt werden, wenn diese angemessen behandelt werden; bei Lungentuberkulose soll Ventolin nur eingesetzt werden bei gleichzeitiger wirksamer tuberkulostatischer Therapie.
Ventolin während Schwangerschaft:
Strenge Nutzen-Risiko-Abwägung, besonders im 1. Trimester!
Ventolin während Stillzeit:
Strenge Nutzen-Risiko-Abwägung! Abstillen vor Anwendung höherer Dosen oder Langzeitbehandlung, da Glukokortikoide in die Muttermilch übergehen.
Nebenwirkungen von Ventolin:
Bei Anwendung durch Inhallation gelegentlich Heiserkeit, selten Candidiasis in Mund und Rachen; Inhalation vor einer Mahlzeit und eine Mundspülung nach Inhalation kann das Risiko einer Candidiasis oder Heiserkeit reduzieren.; selten Übelkeit; in seltenen Fällen kann sich in Abhängigkeit von der Dosis bei langanhaltender Anwendung Osteoporose entwickeln; Glaukom oder Katarakt kann entstehen; bei Kindern evtl. Verzögerung des Wachstums; in höheren Dosen evtl. Unterdrückung der Nebennierenrindenfunktion oder weitere glukokortikoidübliche Wirkung: erhöhte Infektanfälligkeit, behinderte Stressanpassung; in Einzelfällen Anfälle v. Atemnot (paradoxe Bronchospasmen). Überempfindlichkeits-Reaktion einschliesslich Hautausschlag, Rötung, Juckreiz und Schwellung von Augen, Gesicht, Lippen und Rachen sind berichtet worden.
Dosierung:
Initial- und Erhaltungsdosierung bei bronchialem Asthma: Erwachsene: Bei leichtem bis mittelschwerem Asthma 1-2 Sprühstösse (100-200µg Beclometason-17,21-dipropionat) 2x täglich In schwereren Fällen bis zu 4 Sprühstösse (400µg Beclometason-17,21-dipropionat) 2x täglich Kdr.: Kdr. gt;5J.: in schweren Fällen 1 Sprühst. (100µg Beclomethason-17, 21-dipropionat) 2x täglich Die empf. max. Tagesdos. beträgt f. Erw. 8 Sprühst. (800µg Beclomethason-17,21-dipropionat) und f. Kdr. gt;5J. 2 Sprühst. (200µg Beclomethason-17,21-dipropionat). Akuttherap. nach Rauchgasexposit.: Erw.: Unmittelbar nach Rauchgasexposit.: 4 Sprühstösse (400µg Beclomethason-17,21-dipropionat). Nach anschliessender ambulater Aufnahme: ebenfalls 4 Sprühstösse (400µg Beclomethason-17,21-dipropionat). Nach Ablauf von weiteren 2 Std.: erneut 4 Sprühstösse (400µg Beclomethason-17,21-dipropionat). Bei weiterhin auftretenden Symptomen (Husten, Dyspnoe): Fortsetzung der Therapie mit 4 Sprühstössen (400µg Beclomethason-17,21-dipropionat) alle 2 Std. bis zum Abklingen der Beschwerden
In bes. Fällen kann d. Tagesdos. auf 3-4 ED verteilt werden. Zur Erreichung einer klin. Wirksamkeit muss regelmässig inhaliert werden. Bei zufriedenstellender Kontrolle der Symptome sollte eine schrittweise Dosisreduktion auf die minimal wirksame Dosis (Erhaltungsdos.) erfolgen. Keine besondere Dosierungs-Empfehlungen für ältere Patienten oder Patienten mit Beeinträchtigung der Leber- oder Nierenfunktion. Kinder sollten unter Aufsicht eines Erwachsenen inhalieren.
Warnhinweis:
Regelmässige Überwachung der Nebennierenrindenfunktion. Näheres gemäss Packungsbeilage.
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